Was Menschen mit Asthma und COPD bei ihrer Therapie beachten müssen.

Aktuelles | 18.02.2021

Dr. med. Torsten Hewelt

Was Menschen mit Asthma und COPD bei Ihrer Therapie beachten müssen

Stand: April 2020

 

Alle Infos im Überblick

  • Viele Patient:innen mit Atemwegserkrankungen nutzen ein inhalatives Kortison-Präparat.
  • Es gibt keinen Beweis für einen schwereren Verlauf einer Covid-19 Erkrankung unter Kortison.
  • Im Gegenteil: Die Fachgesellschaft der Lungenfachärzt:innen weist darauf hin, die Therapie unverändert durchzuführen.
  • Bei einer Reduktion der Therapie droht eine Verschlechterung der Grunderkrankung.
    Dies stellt ein größeres Risiko für einen schweren Covid-19-Krankheitsverlauf dar als die Therapie selbst.
  • Insbesondere in der jetzigen Situation sollte nach der Kortison-Inhalation der Mund
    ausgespült/etwas getrunken werden, um das Kortison von den Schleimhäuten zu spülen.
  • Warnung: Therapie nicht eigenmächtig ohne ärztliche Rücksprache ändern.
  • Bei Fragen zur Therapie wenden Sie sich an Ihren behandelnden Arzt/Ihre behandelnde Ärztin.
  • Wichtige Maßnahmen sind die Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen und das Vermeiden von Kontakten außerhalb der im Haushalt lebenden Familie.

Das konsequente Beibehalten der Therapie ist wichtig, um die Grunderkrankung und damit die Konstitution nicht zu verschlechtern.

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