Bloggerin Karoliina Pentikäinen erzählt von ihrem Leben mit Asthma in Zeiten der Pandemie.

Asthma | 23.03.2022
Bloggerin Karoliina Pentikäinen erzählt von ihrem Leben mit Asthma in Zeiten der Pandemie.

Asthmatiker oder Asthmatikerin zu sein, kann sehr belasten. Die Influencerin Karoliina Pentikäinen hat beschlossen, sich keine Sorgen zu machen. Dass ihr Asthma konsequent behandelt wird, ist jedoch wichtiger denn je.

Die finnische Influencerin und Marketingmanagerin Karoliina Pentikäinen erhielt die Diagnose Asthma, als sie acht Jahre alt war, und sie hat gelernt, damit zu leben. Sie erfuhr gleich zu Beginn der Corona-Pandemie, dass sie als Risikopatientin eingestuft wird, was sie aber nicht allzu sehr beunruhigte.

Ich mache mir in der Regel keine Gedanken im Voraus. Ich habe keine Zeit dafür, weil mein Leben auch so schon hektisch genug ist, erklärt sie.

Letztes Jahr, als es noch keine Impfungen gab, infizierten sich ihre Eltern mit dem Coronavirus und mussten beide ins Krankenhaus. Ihr Vater lag auf der Intensivstation, wo er eine Woche lang sediert und künstlich beatmet wurde. Er überlebte. Doch Karolina wurde bewusst, dass niemand vor dem Virus sicher ist.

Man denkt oft, dass die schlimmen Dinge nur anderen Menschen passieren bis etwas Gravierendes im eigenen Umfeld, der eigenen Familie passiert. Mein Vater ist unter 60, er treibt Sport und er führt ein gesundes Leben. Ich bin froh, dass ich jetzt dreimal geimpft bin.

 

Die Einnahme von Medikamenten ist zur Routine geworden

Die 36-jährige Karoliina ist Mutter von drei Kindern. Sie lebt in Tampere in Finnland. In ihrem beliebten Blog Kolmistaan schreibt sie über ihr Leben mit Asthma  Pentikäinen sagt, dass sie sich nicht mehr an das Leben vor dem Asthma erinnern kann, und dass sie es gewohnt ist, sich um sich selbst und um ihre Gesundheit zu kümmern.

Die regelmäßige Einnahme meiner Medikamente ist zur Routine geworden. Wenn ich mein Asthma unter Kontrolle habe, vergesse ich sogar, dass ich es habe, weil es mein Leben in keinster Weise beeinträchtigt, sagt sie.

Manchmal verschlimmern sich ihre Asthmasymptome vor allem, wenn sie eine Grippe bekommt. Dann passt sie in Absprache mit ihrem Arzt die Medikation an. Wenn ihre Symptome besonders schlimm werden, nimmt sie orale Kortikosteroide gegen die Entzündung und für eine bessere Lungenfunktion ein.

 

Mit Asthma kann man sehr gut leben

Karoliina erleidet glücklicherweise nur äußerst selten Asthmaanfälle, und die meiste Zeit führt sie ein normales, symptomfreies Leben. Ihr letzter schwerer Asthmaanfall liegt schon Monate zurück.

Die Pandemie ist noch nicht vorbei, aber Pentikäinen hat nicht das Gefühl, dass sie deswegen auf etwas Wesentliches verzichten musste. Sie hält sich an die offiziellen Empfehlungen und Vorschriften und ergreift im Alltag die entsprechenden Schutzmaßnahmen. Sie trägt einen Mund-Nasen-Schutz, obwohl sie sich damit aufgrund ihres Gesundheitszustands häufig sehr unwohl fühlt.

Für die Zukunft wünscht sie sich, dass die Menschen rücksichtsvoller mit denjenigen umgehen, die ein erhöhtes Risiko tragen, und anderen mit Verständnis begegnen insbesondere Menschen mit Grunderkrankungen wie Asthma. All diejenigen, die mit Asthmasymptomen zu kämpfen haben oder vermuten, dass sie Asthma haben könnten, ermutigt sie außerdem dazu, sich Hilfe zu suchen und regelmäßig ihre Medikamente einzunehmen.

Eine Diagnose führt nicht dazu, dass das Asthma verschwindet. Aber sie ist sehr wichtig, damit man die richtigen Medikamente bekommt. Ich weiß, dass es nicht immer leicht ist, mit den Symptomen zurechtzukommen, aber ich weiß auch, dass man mit der richtigen Medikation und begleitenden Maßnahmen wie beispielsweise Sport gut mit Asthma leben kann.

 

Asthmatiker:innen gelten allgemein alsbesonders gefährdet für Atemwegsinfektionen. Als die Corona-Pandemie ausbrach, ging man weithin davon aus, dass Menschen mit Asthma ein höheres Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf aufweisen. Im Lichte der aktuellen Daten erscheint dieser Zusammenhang jedoch weniger eindeutig. Die Empfehlungen sind von Land zu Land unterschiedlich In Deutschland wird Asthma bronchiale derzeit nicht als Risikofaktor eingestuft.

 

 

Quellen

Weltgesundheitsorganisation, Asthma and COVID-19, 2021. https://apps.who.int/iris/rest/bitstreams/1342813/retrieve (PDF)

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