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Nach der Diagnose: 6 Tipps, die das Atmen erleichtern

Asthma | 12.02.2021

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Wenn sich ein lästiger nächtlicher Husten als Asthma entpuppt, sind Aufregung und Verunsicherung mitunter groß. ABER Sie haben nun endlich eine Erklärung für den Husten, den pfeifenden Atem oder Ihr Engegefühl in der Brust. UND jetzt, wo Sie wissen, wodurch Ihr Asthma verursacht wird, können Sie etwas dagegen tun:
Es gibt eine ganze Reihe von individuellen Maßnahmen, die Ihre Beschwerden lindern und Ihnen helfen, einen ganz normalen, weitestgehend beschwerdefreien Alltag zu leben.

 

1. Mit einem gesunden Lebensstil wird vieles leichter

 

Sind Sie Raucher? Sollten Sie diese Frage mit ‚ja‘ beantworten, lautet die oberste Devise: Verzichten Sie daruf, Ihre Lunge mit Nikotin zu belasten, und meiden Sie auch das Passivrauchen so gut es geht! Zudem spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Viel Obst, Gemüse und fettarme Eiweißquellen können Sie dabei unterstützen, Ihr Normalgewicht zu halten oder es gegebenfalls wiederzuerlangen. Ohne überschüssige Pfunde atmet es sich leichter, und nebenbei unterstützt die Gewichtsreduzierung einen aktiven Lebensstil.

 

2. Vorsicht vor Allergenen, schadstoffbelasteter Luft und Stress

 

Asthma kann sich durch bestimmte Auslöser verschlimmern. Ein Asthma-Tagebuch – finden Sie exklusiv in unserem Service-Bereich zum Bestellen oder Downloaden – kann Sie sehr gut dabei unterstützen Ihre Risikofaktoren ausfindig zu machen. Zu den häufigsten Auslösern zählen Pollen, Milben, Parfüm, Tierhaare, Zigarettenrauch, Smog, kalte oder feuchtkalte Luft und körperliche Anstrengung. Besondere Aufmerksamkeit verdient auch der Faktor Stress. Sobald Sie wissen, was bei Ihnen Atemnot, Husten oder Brustenge hervorruft, können Sie diese Reize leichter meiden.

 

3. Ihre Medikamente als unentbehrliche Helfer

 

Voraussetzung für die Wirksamkeit Ihrer Medikamente ist der sichere Umgang mit Ihrem/Ihren Inhalationsgerät(en) und die richtige Inhalationstechnik. Diese lernen Sie bei Ihrem Arzt oder in der Apotheke. Fühlen Sie sich dennoch unsicher in der Anwendung, fragen Sie jederzeit in Ihrer Apotheke oder bei Ihrem Arzt nach. Denn einmal erklärt bedeutet noch lange nicht fest im Kopf verankert. Nehmen Sie die Hilfe des Personals gern an!

 

Alternativ: Einige Hersteller bieten über ihre Internetseiten konkrete, Präparate bezogene Informationen an. Sofern Sie mit einem Inhalationsgerät von ORION Pharma therapiert werden, können Sie beispielsweise auf dieser Internetseite unter dem Menüpunkt „Patienten“ die sogenannte Chargennummer Ihres Medikaments eingeben. Damit gelangen Sie in einen geschützten Bereich, der fachliche Auskünfte speziell für Ihr verschriebenes Arzneimittel beinhaltet.

 

4. Ihr Asthma im Blick mit dem Peak-Flow-Meter

 

Sicher kennen Sie auch diese Fragen: Wie wird es mir wohl morgen gehen? Steht ein Asthmaanfall bevor? Ein Peak-Flow-Meter bringt mehr Sicherheit und Vorhersehbarkeit in Ihren Alltag. Mit diesem handlichen „Frühwarnsystem“ können Sie zu Hause kontinuierlich Ihre Lungenfunktion überprüfen.

 

Ein Peak-Flow-Meter misst die Geschwindigkeit, mit der die Luft beim Ausatmen aus der Lunge hinausströmt. Dabei kommt es auf ein kräftiges und schnelles Ausstoßen der Luft an. Wenn Sie Ihren Peak-Flow-Wert regelmäßig bestimmen und in Ihrem Asthma-Tagebuch notieren, sind Sie bezüglich Ihrer Lungenfunktion immer auf dem aktuellen Stand. Im Vergleich zu Ihrem Bestwert in stabilen Krankheitsphasen können Sie Veränderungen leicht erkennen, und Ihr Arzt kann gegebenenfalls Ihren Therapieplan anpassen. (Hier geht’s zum Asthma-Tagebuch + Peak-Flow-Scheibe)

 

5. Im Notfall richtig handeln

 

Sind Sie medikamentös gut eingestellt, ist das Risiko eines Asthmaanfalls ziemlich niedrig. Trotzdem ist es wichtig, für den Notfall gewappnet zu sein. Wenn Sie die Diagnose „Asthma“ gerade erst erhalten haben, besprechen Sie die Symptome bei einem Anfall und Hilfemaßnahmen mit Ihrer Familie und Ihren Freunden, damit alle wissen, wie sie Ihnen im Notfall schnell helfen können.

 

Wenn Sie ein starkes Engegefühl in der Brust verspüren, eine Hustenattacke bekommen, plötzlich Luftnot haben und insbesondere nicht ausatmen können, dann handelt es sich wahrscheinlich um einen Asthmaanfall. Bleiben Sie ruhig, folgen Sie den Anweisungen Ihres Arztes und setzen Sie Ihr „Notfallspray“ ein.

 

6. Asthma und Sport sind kein Widerspruch

 

Regelmäßige Bewegung gehört unbedingt zum Behandlungskonzept! Denn sportliche Aktivität verbessert die Lungenfunktion und steigert die Leistungsfähigkeit des Herzens. Ausdauersport wie Laufen und Radfahren sowie Ballsportarten erhöhen die Sauerstoffaufnahme. Yoga- und Pilates verbessern Ihre Atemtechnik und helfen Ihnen, eine bessere Körperhaltung und einen freieren Atem zu entwickeln. Medikamentös gut eingestellte Patienten können sogar im Leistungssport erfolgreich sein.

 

Achten Sie jedoch immer auf Ihre aktuelle Verfassung. Bereiten Sie Ihre Lunge mit 10-20 Minuten Aufwärmtraining auf die kommende Belastung vor. Wenn Sie unter Belastungsasthma leiden, besprechen Sie mit Ihrem Arzt, was Sie tun können, um aktiv zu bleiben und trotzdem die Asthmasymptome unter Kontrolle zu halten.

 

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ORION arbeitet intensiv an der Erforschung und Entwicklung von Behandlungsoptionen für Asthma und COPD. Darüber hinaus werden auch Design und Anwenderfreundlichkeit der Easyhaler®-Inhalationsgeräte fortwährend weiterentwickelt. Zu jedem Zeitpunkt stehen Produktsicherheit und Qualität an erster Stelle.

Der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen ist für ORION von größter Bedeutung. Sämtliche soziale, wirtschaftlich und ökologische Aspekte der Nachhaltigkeit werden bei der Planung des Produktlebenszyklus berücksichtigt. So umspannt der Nachhaltigkeitsgedanke den gesamten Prozess – von der Forschung und Entwicklung über die Fertigung und Verwendung des Inhalators durch den Patienten bis zur Entsorgung des Gerätes.

Den Nachhaltigkeitsbericht 2020 von Orion können Sie hier herunterladen.

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