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Peak-Flow-Messung: Kontrolle ist die beste Medizin.

Asthma | 31.08.2021

Viele Menschen mit Asthma haben besonders mit der Unsicherheit zu kämpfen, die die Krankheit mit sich bringt. Wie geht es mir morgen? Steht ein Anfall kurz bevor? Um deutlich mehr Sicherheit und Vorhersehbarkeit in Ihren Alltag zu bringen, steht Ihnen ein bewährtes Frühwarnsystem zur Verfügung, mit dem die Stabilität der Atemwege zuverlässig überprüft werden kann, und Schwankungen sicher zu erkennen sind.

 

Einfach, handlich, schnell: das Peak-Flow-Meter

Im Deutschen kann Peak-Flow mit „Spitzendurchfluss“ übersetzt werden. Das Peak-Flow-Meter ist ein kleines, handliches Gerät, das die maximale Strömungsgeschwindigkeit der Ausatemluft misst. Hierdurch lässt sich auf einfache Weise ein Abweichen Ihrer Atmung bzw. Lungenfunktion feststellen.

 

Auf den Verlauf kommt es an

Es ist wichtig, dass Sie Ihren Peak-Flow regelmäßig messen - am besten mehrmals täglich - und die Werte und Besonderheiten notieren. Der Verlauf Ihrer Werte über liefert Ihnen und Ihre(m) behandelnde(n) Ärzt*in wichtige Hinweise über Häufigkeit, Zeitpunkt und Intensität von Atemwegsverengungen. Für einen ganzheitlichen Überblick ist es empfehlenswert, ein Asthma-Tagebuch zu führen.

 

Die Messung mit dem Peak-Flow-Meter:

  1. Messen Sie immer im Stehen und mit aufrechtem Oberkörper.
  2. Schieben Sie den Zeiger des Geräts ganz nach unten auf „0“ (Null).
  3. Halten Sie das Gerät waagerecht vor den Mund. Atmen Sie tief ein, halten Sie kurz die Luft an und umschließen Sie das Mundstück fest mit den Lippen.
  4. Atmen Sie rasch und kräftig aus. Für eine zuverlässige Messung ist ein kurzer Atemstoß mit maximaler Kraft entscheidend.
  5. Durch die ausgestoßene Luft wird der Messzeiger des Peak-Flow-Meters bewegt. Der angezeigte Wert ist das Maß Ihrer augenblicklichen Atemwegsweite.
  6. Führen Sie immer 3 Messungen durch und notieren Sie den höchsten Wert in Ihrem Asthma-Tagebuch.

 

Ihr persönlicher Peak-Flow-Bestwert.

Unter Berücksichtigung Ihres persönlichen Peak-Flow-Bestwertes können Sie Ihre täglichen Messwerte interpretieren. Ihr Bestwert lässt sich unter optimaler medikamentöser Therapie und in einer stabilen Krankheitsphase eindeutig bestimmen. Messen Sie 14 Tage lang 3-mal täglich Ihren Peak-Flow-Wert, und notieren Sie die Ergebnisse. Ihr Bestwert entspricht dem höchsten Wert all Ihrer Messungen.

 

Dem Asthma-Tagebuch täglich alles anvertrauen.

Wie das Peak-Flow-Meter sollte auch Ihr Asthma-Tagebuch (kostenlos bestellbar) zu Ihrem ständigen Begleiter werden. Durch Ihre täglichen Einträge bekommen Sie ein sicheres Gefühl dafür, in welcher Verfassung sich Ihre Atemwege zurzeit befinden. Am besten tragen Sie nicht nur die täglich gemessenen Peak-Flow-Werte ein, sondern zusätzlich alle Besonderheiten wie Beschwerden, nächtliche Atemnot, Infekte, Fieber, Änderungen der Medikamente oder die Einnahme von zusätzlichen (Notfall-) Medikamenten.

So verschafft das Tagebuch auch Ihrem Arzt bei jedem Besuch einen schnellen Überblick und gibt z. B. Hinweise auf eine drohende Verschlechterung Ihres Zustandes.

 

Sicherheit auf einen Blick: Die Asthma-Ampel.

Die eingetragenen Werte selbst zu interpretieren, ist im Grunde ganz einfach. Ein übersichtliches Ampelsystem gibt Ihnen schnell und unkompliziert Aufschluss darüber, ob Ihr Asthma gut eingestellt ist oder ob etwas zu tun ist. Und falls ja: wann und was.

 

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Und noch etwas:

  • Stabile/steigende Werte deuten darauf hin, dass Sie Ihr Asthma unter Kontrolle haben: Nehmen Sie weiter regelmäßig Ihre Medikamente.

Niedrigere/fallende Werte deuten auf eine Verschlechterung hin: Die Atemwege werden enger, die Stabilität der Atemwege verschlechtert sich. Sie sollten Ihren Arzt oder Ihre Ärztin kontaktieren. 

 

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Der Asthma-Pass als Notfall-Plan

Ein Asthma-Pass erleichtert im Notfall die Behandlung und hilft bei der schnellen Verständigung z.B. mit einem Notarzt, aber auch mit zu Hilfe eilenden Passanten. Schließlich ist es bei einem schweren Asthma-Anfall durchaus möglich, dass Ihnen das Sprechen schwerfällt oder auch gar nicht mehr möglich ist.

Bitten Sie deshalb Ihren Arzt, Ihnen einen individuellen Asthma-Pass auszustellen.

In diesem sollte aufgeführt sein, was Sie im Notfall einnehmen müssen und auf welche Besonderheiten (z.B. Allergien, Unverträglichkeiten) zu achten ist. Desweiteren ist es ratsam, sich von Ihrem Arzt eine kleine Notfallbox zusammenstellen zu lassen, damit die angezeigten Medikamente auch jederzeit schnell griffbereit sind.

 

 

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ORION arbeitet intensiv an der Erforschung und Entwicklung von Behandlungsoptionen für Asthma und COPD. Darüber hinaus werden auch Design und Anwenderfreundlichkeit der Easyhaler®-Inhalationsgeräte fortwährend weiterentwickelt. Zu jedem Zeitpunkt stehen Produktsicherheit und Qualität an erster Stelle.

Der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen ist für ORION von größter Bedeutung. Sämtliche soziale, wirtschaftlich und ökologische Aspekte der Nachhaltigkeit werden bei der Planung des Produktlebenszyklus berücksichtigt. So umspannt der Nachhaltigkeitsgedanke den gesamten Prozess – von der Forschung und Entwicklung über die Fertigung und Verwendung des Inhalators durch den Patienten bis zur Entsorgung des Gerätes.

Den Nachhaltigkeitsbericht 2020 von Orion können Sie hier herunterladen.

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