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Was tun bei einem Asthmaanfall?

Asthma | 12.02.2021

Ein Asthmaanfall ist eine plötzlich auftretende akute Verschlechterung eines oder mehrerer Asthmasymptome. So ein akuter Anfall wird häufig durch äußere Faktoren ausgelöst und kann mit deutlichen Angstgefühlen einhergehen. Wir möchten Ihnen erläutern, was bei einem Asthmaanfall in Ihrem Körper passiert, und welche Maßnahmen Sie unverzüglich ergreifen müssen.

 

Ob durch eine Parfumwolke, einen Sprint zur Bushaltestelle, Allergene oder Schadstoffteilchen in der Luft – bei Menschen mit Asthma kann ein Anfall unerwartet ausgelöst werden. In jedem Fall aber reagiert der Körper plötzlich. Häufig verspürt man eine akute Verschlimmerung der Beschwerden. Der Körper teilt auf diese Weise mit, dass ein dringender Handlungsbedarf besteht.

 

Obwohl bei jedem Erkrankten ein Asthmaanfall unterschiedlich ausgeprägt auftritt, gehören pfeifende Atemgeräusche, Husten und Sprachstörungen bei den leichten bis mittelschweren Fällen zu den häufigen Beschwerden. Einige Erkrankte sagen auch, dass sie ein Druckgefühl in der Brust und aufsteigende Panik verspüren. Andere Erkrankte schildern das Gefühl einer Atemwegsschrumpfung, wodurch sie nicht genug Sauerstoff durch die Luftröhre bekommen. Ein Asthmaanfall ist immer ein Zeichen, dass Sie Ihre/n Ärztin/Arzt aufsuchen müssen, um Ihren Behandlungsplan ggf. anzupassen. Viele Asthmaanfälle können zwar mit einem Notfall-Spray behandelt werden, aber ein schwerer Anfall kann durchaus auch lebensbedrohlich sein und eine Behandlung im Krankenhaus erfordern.

 

Das passiert bei einem Asthmaanfall

 

Bei einem Asthmaanfall reagiert der Körper auf einen Reiz. Das können spezielle Allergene wie auch ein physischer oder emotioneller Auslöser sein. Als Ergebnis verengen sich die Atemwege. Wenn die Schleimhaut gereizt wird und anschwillt, kann ein Zusammenziehen der Muskeln um die Atemwege herum die Atmung zudem weiter behindern. Manchmal bildet sich auch Schleim, sodass die Luft noch schwerer einzuatmen wird. Besonders prädestiniert ist man für einen Asthmaanfall, wenn man beispielsweise unter einer Erkältung leidet.

 

Die Dauer der akuten Beschwerden bei einem Asthmaanfall kann unterschiedlich sein, und ihre Linderung hängt von der Schwere, der Wirkung Ihrer Medikamente sowie davon ab, ob Sie die  auslösenden Reize kontrollieren können. Sobald die akute Phase unter Kontrolle ist, verspüren Sie die Nachwirkungen wie z.B. erhöhte Empfindlichkeit unter Umständen noch stunden- oder sogar tagelang.

 

Was ist zu tun?

 

Ein Asthmaanfall kann sehr beängstigend sein und gleichzeitig ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und schnellstmöglich Maßnahmen zu ergreifen. Versuchen Sie den auslösenden Reiz zu beseitigen, benutzen Sie sofort Ihren Notfall-Inhalator, und suchen Sie in schweren Fällen die Notaufnahme auf.

Falls Sie Ihren Notfall-Inhalator im Rahmen eines Asthmaanfalls mehrmals benutzen, die Luftnot jedoch weiterhin anhält,  Sie Probleme haben, mehr als ein paar Wörter zu sprechen, Ihre Lippen blau anlaufen oder Sie verwirrt sind, könnte die Situation lebensbedrohlich werden. In diesem Fall müssen Sie oder eine andere anwesende Person sofort den Notruf wählen.

 

Das hört sich beunruhigend an, ist aber in einer derart gravierenden Ausprägung doch eher selten. Asthma lässt sich sehr gut mit Medikamenten kontrollieren. Wenn Sie sich konsequent an Ihren Therapieplan halten, sollte Ihr Notfall-Inhalator kaum zum Einsatz kommen. Dank der verschiedenen Therapiemöglichkeiten und der Tipps zur Vermeidung der Asthmaauslöser spricht alles dafür, die negativen Erfahrungen auf ein Minimum reduzieren zu können und trotz der Erkrankung eine hohe Lebensqualität zu genießen. Wenn also bei Ihnen  ein Asthmaanfall auftritt, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Auch dann, wenn Sie die akute Krise mit dem „Notfall-Spray“ in den Griff bekommen haben.

  

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ORION arbeitet intensiv an der Erforschung und Entwicklung von Behandlungsoptionen für Asthma und COPD. Darüber hinaus werden auch Design und Anwenderfreundlichkeit der Easyhaler®-Inhalationsgeräte fortwährend weiterentwickelt. Zu jedem Zeitpunkt stehen Produktsicherheit und Qualität an erster Stelle.

Der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen ist für ORION von größter Bedeutung. Sämtliche soziale, wirtschaftlich und ökologische Aspekte der Nachhaltigkeit werden bei der Planung des Produktlebenszyklus berücksichtigt. So umspannt der Nachhaltigkeitsgedanke den gesamten Prozess – von der Forschung und Entwicklung über die Fertigung und Verwendung des Inhalators durch den Patienten bis zur Entsorgung des Gerätes.

Den Nachhaltigkeitsbericht 2020 von Orion können Sie hier herunterladen.

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