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Asthma und COPD im Überblick

FAKTEN | 20.05.2019
Asthma und COPD im Überblick

Ein Engegefühl in der Brust, pfeifender Atem und hartnäckiger Husten können sowohl Anzeichen von Asthma als auch von COPD sein. Beides sind chronische Lungenerkrankungen. Wodurch genau werden Asthma oder COPD verursacht, was passiert bei diesen Krankheiten in der Lunge und wie sieht die Behandlung aus? Nachfolgend finden Sie Antworten auf einige der häufigsten Fragen.

ATEMNOT? VIELLEICHT LEIDEN SIE AN ASTHMA!


Asthma, was ist das eigentlich?

Wenn Sie unter Atemnot oder einem Engegefühl in der Brust, pfeifendem Atem oder anhaltendem Husten leiden, könnte es sein, dass Sie Asthma haben.

Bei dieser Erkrankung sind die Bronchien überempfindlich, entzündet und reagieren auf bestimmte Reize. Dies geht gegebenenfalls mit vermehrter Schleimbildung und einer Verengung der Atemwege einher, wodurch das Atmen erschwert wird.

Asthmasymptome können sich bei bestimmten Reizen verschlechtern. Diese so genannten Auslöser (oder „Trigger“) können letztlich zu einem Asthma-Anfall führen.


Wodurch wird Asthma verursacht?

Von Asthma sind Menschen aller Altersstufen betroffen, wobei der Grad der Erkrankung im Laufe des Lebens schwanken kann. Wenn das Asthma bereits im Kindesalter auftritt, kann es sein, dass sich die Beschwerden mit zunehmendem Alter bessern oder sogar ganz abklingen. Eine Garantie dafür gibt es jedoch nicht.

Es gibt mehrere Risikofaktoren für Asthma, darunter Allergien, Luftverschmutzung und erbliche Veranlagung. Aber letztlich können auch Personen, bei denen keiner der Risikofaktoren zutrifft, in seltenen Fällen Asthma entwickeln.

Wenn Sie an Asthma erkrankt sind, ist es sehr wichtig, die eigenen Auslöser zu kennen, denn nur dann können Sie diese Faktoren meiden oder den Umgang damit erlernen. Zu den häufigsten Asthma-Auslösern gehören Erkältungskrankheiten und andere Atemwegsinfekte, Hausstaubmilben-, Tierhaar- und Pollenallergien, Zigarettenrauch, körperliche Überanstrengung, Aufregung, Wut und anderer psychischer Stress sowie schlechte Luftqualität.

Wie wird Asthma behandelt?

Asthma ist bisher nicht heilbar, aber mit den richtigen Medikamenten lassen sich die Symptome gut unter Kontrolle halten. Wenn Sie medikamentös gut eingestellt sind, schränkt die Krankheit Sie in Ihrem Alltag nicht ein.

Ein sehr wichtiger Teil der Asthmabehandlung ist die vorschriftsmäßige Einnahme der verordneten Medikamente. Daneben gilt es, Ihre Auslöser zu meiden, also diejenigen Faktoren, die bei Ihnen zu einer Verschlimmerung der Symptome führen.

Besprechen Sie die Behandlung in jedem Fall mit Ihrem Arzt oder Apotheker und stellen Sie sicher, dass Sie alle Anweisungen verstanden haben. Wenn Sie häufig von Asthmasymptomen geplagt werden, sollten Sie Ihren Arzt darauf ansprechen. Eventuell müssen die verordneten Medikamente angepasst werden.

Entzündungshemmende und atemwegserweiternde Medikamente

Asthma wird hauptsächlich mit Inhalationsgeräten behandelt, und zwar mit entzündungshemmenden und bronchienerweiternden Mitteln.

Mit dem Entzündungshemmer wird die Entzündung und Schwellung der Atemwege unterdrückt, wodurch die Symptome unter Kontrolle gebracht und das Auftreten schwerer Asthma-Anfälle reduziert werden kann. Das entzündungshemmende Mittel muss regelmäßig eingenommen werden, und zwar auch dann, wenn Sie gerade nicht unter pfeifender Atmung oder Luftnot leiden.

Atemwegserweiternde Medikamente sind dagegen kurz- oder langwirksame Mittel, die eine Entspannung der Bronchialmuskulatur bewirken, sodass der Patient wieder freier atmen kann. Die eigentliche Ursache des Asthmas, die Atemwegsentzündung, wird damit nicht behandelt. Daher stellen entzündungshemmende Medikamente die notwendige Basistherapie, während bronchienerweiternde Mittel nur bei Bedarf zum Einsatz kommen.

Es ist wichtig, dass Sie wissen, wie Sie Ihr Inhalierspray korrekt anwenden müssen. Viele Asthmatiker beherrschen dem Umgang damit nicht richtig!

 

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COPD – Was ist das eigentlich?

Kurzatmigkeit, pfeifender Atem und ein hartnäckiger Husten können auch Anzeichen der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung, COPD, sein. Ein weiteres Symptom bei COPD ist vermehrter Auswurf.

An COPD erkrankte Personen leiden im Allgemeinen unter chronischer Bronchitis, also dauerhaftem Husten mit Auswurf, oder einer Überblähung der Lunge, wodurch mit der Zeit die Lungenbläschen zerstört werden. Darüber hinaus kann es zu einer vermehrten Anlagerung von Bindegewebe um die kleinen Bronchien und damit zu einer Blockierung der Atemwege kommen. Die meisten COPD-Patienten leiden an einer Kombination dieser Symptome und haben daher neben anderen Beschwerden Probleme beim Atmen. Bei einer COPD ist die Blockierung der Bronchien, anders als bei Asthma, irreversibel, also nicht wieder umkehrbar.

An COPD erkrankte Personen leiden darüber hinaus häufig unter Atemwegsinfekten, unter denen sich ihr Zustand meist noch verschlechtert.

 

Wodurch wird COPD verursacht?

Die Hauptursache von COPD ist das Rauchen, wobei selbstverständlich auch Menschen erkranken können, die noch nie geraucht haben.

Weitere Risikofaktoren für COPD sind Gase oder Dämpfe am Arbeitsplatz, exzessives Passivrauchen und anderweitiges Einatmen belasteter Luft, zum Beispiel beim häufigen Zubereiten von Speisen über offenem Feuer bei schlechter Belüftung.

Die COPD entwickelt sich typischerweise schleichend, sodass den Betroffenen häufig nicht bewusst ist, dass sie krank sind. Unklare Brust- oder Atemwegsbeschwerden sollten daher immer mit dem Arzt abgeklärt werden.

 

Wie wird die COPD behandelt?

Leider ist die COPD nicht heilbar. Sie können jedoch viel dafür tun, um die Symptome unter Kontrolle zu halten und den täglichen Umgang mit der Krankheit zu erleichtern.

Wenn Sie an COPD leiden, sollten Sie unbedingt mit dem Rauchen aufhören. Dies ist der wichtigste Schritt, um die Schädigung der Lunge aufzuhalten. Daneben helfen auch eine gesunde Ernährung und sportliche Betätigung, das Atmen wieder leichter zu machen.

Auch die COPD wird mit Inhaliersprays behandelt, wobei verschiedene Arten von Bronchodilatatoren, also bronchienerweiternden Mitteln, zum Einsatz kommen können. Diese Medikamente sind als kurz- und langwirksame Präparate erhältlich. Darüber hinaus benötigen Sie gegebenenfalls entzündungshemmende Arzneimittel, wenn Ihre Lungenfunktion bereits eingeschränkt ist oder sich Ihr Zustand häufig verschlechtert.

 

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Orion ist ein finnisches, weltweit agierendes Pharmaunternehmen mit über hundertjähriger Geschichte, das sich seit seiner Gründung für Gesundheit und Wohlbefinden einsetzt. Orion entwickelt, fertigt und vermarktet Wirkstoffe und Arzneimittel für die Human- und Veterinärmedizin. Atemwegserkrankungen zählen zu den Spezialgebieten des Unternehmens. Easyhaler® ist ein von Orion selbst entwickelter Pulverinhalator. Die Easyhaler®-Produktfamilie umfasst mittlerweile sechs gängige Behandlungsoptionen für Asthma- und COPD-Patienten. Orion erwirtschaftete im Jahr 2017 einen Umsatz von 1,085 Milliarden Euro und beschäftigt rund 3500 Mitarbeiter. Die A- und B-Aktien des Unternehmens sind an der Nasdaq Helsinki notiert.

Als zukunftsorientiertes Pharmaunternehmen investiert Orion permanent in die Erforschung und Entwicklung von Behandlungsoptionen für Asthma und COPD. Dabei werden unter anderem Design und Anwenderfreundlichkeit des Inhalators beständig weiterentwickelt. Ganz oben auf der Prioritätenliste stehen bei jeder Stufe des Produktlebenszyklus die Sicherheit und Qualität des Produkts, wobei auch eine möglichst geringe Umweltbelastung ein wesentliches Kriterium darstellt. Daher ist dem Unternehmen die Nachhaltigkeit des gesamten Prozesses – von der Forschung und Entwicklung bis hin zur Fertigung – ein großes Anliegen. Auch die Lieferanten von Orion sind zu nachhaltigem Handeln verpflichtet. Orion ist bestrebt, die Folgen für die Umwelt bei den unternehmenseigenen Werken so gering wie möglich zu halten. Neben anderen Faktoren konnten der Energieverbrauch und die Umweltbelastung durch Abwässer bereits deutlich gesenkt werden. Auch die Lieferanten des Unternehmens sind angehalten, Maßnahmen zur Kontrolle und Reduzierung der Umweltbelastung zu ergreifen. Sämtliche Aspekte der Nachhaltigkeit, also soziale, wirtschaftliche und ökologische Faktoren, fließen in die sorgfältige Planung des Produktlebenszyklus mit ein – bis hin zur Verwendung des Produkts durch den Patienten und zur Entsorgung der gebrauchten Inhalatoren.

Den Nachhaltigkeitsbericht 2018 von Orion können Sie hier herunterladen.

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