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Behalten Sie Ihr Asthma im Auge – mit einem Peak-Flow-Tagebuch

FAKTEN | 20.05.2019
Behalten Sie Ihr Asthma im Auge – mit einem Peak-Flow-Tagebuch

Ein Leben mit Asthma verläuft oft in Höhen und Tiefen. Mit einer regelmäßigen Peak-Flow-Messung können Sie sich einen Überblick über Ihre Symptome verschaffen. Mit der Zeit wissen Sie und Ihr Arzt dann, welcher Ihr Normalbereich ist, und so können Sie die Krankheit entsprechend unter Kontrolle halten.

Jeder Körper ist anders. Und jeder Asthmatiker erlebt seine Erkrankung anders. Da Asthma Schwankungen unterliegt, können die Symptome je nach Jahreszeit und Lebensereignis variieren. Daher kann es sehr sinnvoll sein, Ihren Peak-Flow-Wert zu messen und auch eventuelle Symptome schriftlich festzuhalten.

Der „Peak Expiratory Flow“ (PEF), die maximale Strömungsgeschwindigkeit während des Ausatmens, liefert wertvolle Hinweise darauf, wie es Ihrer Lunge gerade geht. Obgleich dieser Wert in der Regel im Rahmen der Diagnosestellung bestimmt wird, ist es auch bei bereits feststehender Diagnose noch sehr sinnvoll, ein Peak-Flow-Tagebuch zu führen, um sicherzugehen, dass Sie das Asthma gut im Griff haben.

 

Eine Brücke zwischen Ihnen und Ihrem Arzt

Ein Peak-Flow-Tagebuch hilft sowohl Ihnen als auch Ihrem Arzt, den Überblick über Ihren Gesundheitszustand zu behalten. Man kann den Aufzeichnungen entnehmen, wie gut Sie Ihr Asthma wann im Griff hatten und ob Ihre Medikamente optimal wirken. Auch für das Asthma relevante Ereignisse in Ihrem Alltag können Sie festhalten.

„Ein Peak-Flow-Tagebuch ist wie eine Brücke für die Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrem Arzt, denn der Peak-Flow-Wert sagt viel aus“, so Dr. Andy Whittamore, Arzt für Allgemeinmedizin und klinischer Leiter bei Asthma UK.

Wenn Sie Ihren normalen Peak-Flow-Wert kennen, der in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht und Körpergröße bestimmt wird, bietet das auch Ihnen selbst eine gute Orientierung.

„Zu wissen, was zu tun ist, wenn sich die Symptome ändern oder der Peak-Flow-Wert nach oben oder unten abweicht, verleiht unheimlich viel Sicherheit im Umgang mit der Erkrankung“, meint Dr. Whittamore und weist darauf hin, dass die in der Praxis nach Benutzung des Inhalators gemessenen Anzeigewerte häufig von denen zu Hause abweichen.

 

Den Peak-Flow messen: So geht's

Die maximale Strömungsgeschwindigkeit während des Ausatmens wird mit einem so genannten Peak-Flow-Meter gemessen. Dieses Gerät erhalten Sie von Ihrem Arzt oder in der Apotheke.

Die Messung funktioniert folgendermaßen: Atmen Sie zweimal am Tag dreimal hintereinander kräftig und stoßweise in das Gerät aus und notieren Sie den jeweils höchsten Wert. Dokumentieren Sie zusätzlich zu dem jeweiligen Höchstwert auch eventuelle Symptome, z. B. Kurzatmigkeit, Pfeifatmung, Husten oder Engegefühl in der Brust.

Wenn Ihre Atemwege stark entzündet sind, ist der gemessene Luftstrom wesentlich schwächer als bei freien Atemwegen. „Wenn der Peak-Flow-Wert sehr stark schwankt, ist das genauso ein Indiz für ein schlecht eingestelltes Asthma wie ein ständig zu niedriger Atemstoßwert”, erklärt Dr. Whittamore.

Dem Asthma-Tagebuch kann Ihr Arzt außerdem entnehmen, wie häufig Sie auf Ihren bronchienerweiternden Inhalator zurückgreifen. „Wenn jemand seinen Bronchienerweiterer dreimal pro Woche oder häufiger benutzt, ist das für uns ein Zeichen für eine behandlungsbedürftige Entzündung“, so Whittamore.

 

Tagebuch und Selbstbehandlungsplan

Aber das Tagebuch liefert nicht nur Ihrem Arzt eine gute Übersicht über das Krankheitsgeschehen. Es verschafft auch Ihnen selbst mehr Sicherheit. Sobald Sie bemerken, dass Ihr Peak-Flow-Wert unter 80 Prozent fällt,  können Sie die Maßnahmen ergreifen, die für diesen Fall in Ihrem persönlichen Selbstbehandlungsplan festgelegt wurden.

„Einen schriftlich fixierten Selbstbehandlungsplan zu haben ist ausgesprochen wichtig“, meint Dr. Whittamore. In diesem von Ihrem Arzt speziell auf Sie zugeschnittenen Plan sind Handlungsanweisungen für den Fall enthalten, dass Ihr Wert absinkt. Dabei kann es sich um die Einnahme von Medikamenten handeln oder die Aufforderung, einen Termin zu vereinbaren. „Asthmatiker müssen viermal seltener ins Krankenhaus, wenn Sie wissen, was zu tun ist.“

Tagebuch-Eintragungen sind nicht jedermanns Sache. Aber mit dieser persönlichen Art der Dokumentation haben Sie Ihre Erkrankung in der Hand – und nicht die Erkrankung Sie.

 

Von Courtney Tenz
Foto von iStock

 

 

Orion ist ein finnisches, weltweit agierendes Pharmaunternehmen mit über hundertjähriger Geschichte, das sich seit seiner Gründung für Gesundheit und Wohlbefinden einsetzt. Orion entwickelt, fertigt und vermarktet Wirkstoffe und Arzneimittel für die Human- und Veterinärmedizin. Atemwegserkrankungen zählen zu den Spezialgebieten des Unternehmens. Easyhaler® ist ein von Orion selbst entwickelter Pulverinhalator. Die Easyhaler®-Produktfamilie umfasst mittlerweile sechs gängige Behandlungsoptionen für Asthma- und COPD-Patienten. Orion erwirtschaftete im Jahr 2017 einen Umsatz von 1,085 Milliarden Euro und beschäftigt rund 3500 Mitarbeiter. Die A- und B-Aktien des Unternehmens sind an der Nasdaq Helsinki notiert.

Als zukunftsorientiertes Pharmaunternehmen investiert Orion permanent in die Erforschung und Entwicklung von Behandlungsoptionen für Asthma und COPD. Dabei werden unter anderem Design und Anwenderfreundlichkeit des Inhalators beständig weiterentwickelt. Ganz oben auf der Prioritätenliste stehen bei jeder Stufe des Produktlebenszyklus die Sicherheit und Qualität des Produkts, wobei auch eine möglichst geringe Umweltbelastung ein wesentliches Kriterium darstellt. Daher ist dem Unternehmen die Nachhaltigkeit des gesamten Prozesses – von der Forschung und Entwicklung bis hin zur Fertigung – ein großes Anliegen. Auch die Lieferanten von Orion sind zu nachhaltigem Handeln verpflichtet. Orion ist bestrebt, die Folgen für die Umwelt bei den unternehmenseigenen Werken so gering wie möglich zu halten. Neben anderen Faktoren konnten der Energieverbrauch und die Umweltbelastung durch Abwässer bereits deutlich gesenkt werden. Auch die Lieferanten des Unternehmens sind angehalten, Maßnahmen zur Kontrolle und Reduzierung der Umweltbelastung zu ergreifen. Sämtliche Aspekte der Nachhaltigkeit, also soziale, wirtschaftliche und ökologische Faktoren, fließen in die sorgfältige Planung des Produktlebenszyklus mit ein – bis hin zur Verwendung des Produkts durch den Patienten und zur Entsorgung der gebrauchten Inhalatoren.

Den Nachhaltigkeitsbericht 2018 von Orion können Sie hier herunterladen.

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