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Routine ist das A und O: 6 Tipps für eine effektivere Anwendung Ihres Inhalators

FAKTEN | 26.11.2019
Routine ist das A und O: 6 Tipps für eine effektivere Anwendung Ihres Inhalators

Durch die vorbeugende Inhalation eines Basismedikaments lassen sich Asthma- und COPD-Symptome in der Regel hervorragend kontrollieren und akute Anfälle vermeiden. Mit unseren Tipps ist die Benutzung des Inhalators bald genauso selbstverständlich für Sie wie das tägliche Zähneputzen.

Der Mensch ist bekanntlich ein Gewohnheitstier. Beispielsweise nehmen wir gern stets denselben Weg zur Arbeit oder legen unseren Schlüsselbund zu Hause immer am selben Ort ab. Manche dieser Gewohnheiten werden zur Routine, wie die Tasse Kaffee am Morgen oder das Zähneputzen. Und wenn wir diese Dinge, die so selbstverständlich Teil unseres Alltags sind, dann einmal nicht tun, fehlt uns etwas.

Bei Asthmatikern ist die feste Integration des Inhalierens in den Tagesablauf – sofern es korrekt und entsprechend des ärztlichen Behandlungsplans durchgeführt wird – meist schon die halbe Miete. Aber wie lässt sich das erreichen?


Mit diesen Tipps vergessen Sie das Inhalieren nicht mehr:

 

1. Schritt 1:

Erst einmal die Inhalationstechnik kontrollieren
Nichts ist schwerer wieder abzulegen als eine ungünstige Angewohnheit. Bevor Sie die Benutzung des Inhalators fest in Ihren Tagesablauf integrieren, sollten Sie daher unbedingt mit Ihrem Arzt oder Apotheker klären, ob Sie die Technik richtig beherrschen. Beachten Sie bei jeder Inhalation die Anweisungen der jeweiligen Packungsbeilage sowie Ihres Ansprechpartners beim Arzt. Damit die Behandlung so effektiv wie möglich ist, ist es beispielsweise wichtig zu wissen, wie schnell und wie tief Sie bei der Inhalation einatmen und wann Sie den Atem anhalten müssen.


2. Setzen Sie sich ein Ziel

Laut der amerikanischen Autorin und „Gewohnheitsexpertin“ Gretchen Rubin dauert es rund 30 Tage, bis eine Tätigkeit zur festen Gewohnheit wird. Setzen Sie sich daher ein Ziel, das Ihnen erfolgreich durch diese ersten 30 Tage hilft. Wenn Sie sich beispielsweise vorgenommen haben, 5 Kilometer zu laufen und schaffen das dann auch, hilft Ihnen dieses Erfolgserlebnis, die neue Gewohnheit auch nach den ersten 30 Tagen beizubehalten.


3. Zwei Gewohnheiten sind besser als eine

Kombinieren Sie die Benutzung des Inhalators mit einer anderen alltäglichen Tätigkeit wie Zähneputzen, denn dann können Sie das Inhalieren weniger leicht vergessen. Die Zähne putzen Sie sich selbst dann, wenn Sie morgens schnell aus dem Haus müssen. Gewöhnen Sie sich daher an, danach einfach immer noch zu inhalieren.


4. Inhalator sicher und gut sichtbar aufbewahren

„Aus den Augen, aus dem Sinn“, sagt der Volksmund. Das gilt nicht nur für Menschen, sondern auch für Dinge! Bewahren Sie Ihren Inhalator gut sichtbar an einem Ort auf, wo Sie ihn gut im Blick haben, zum Beispiel auf Ihrem Schminktisch. Allerdings sollten Sie auch darauf achten, dass die Lagerung sachgerecht ist, damit der Inhalator optimal wirksam bleibt


5. Nutzung dokumentieren

Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen, kann ungeheuer motivierend wirken. Notieren Sie jeweils, wenn Sie Ihren Inhalator benutzt haben und welche Wirkung das Inhalieren hatte. Dabei hilft ein Peak-Flow-Tagebuch. Diese Aufzeichnungen werden auch bei der nächsten Besprechung Ihres Behandlungsplans beim Arzt gute Dienste leisten.
6. Ein Plan für den Fall der Fälle
Vergessen ist menschlich, lassen Sie sich davon nicht aus dem Konzept bringen! Fragen Sie Ihren Arzt, was Sie tun sollen, wenn Sie einmal eine Anwendung vergessen haben. Das Wichtigste ist in jedem Fall, immer wieder zu einer regelmäßigen Benutzung Ihres Inhalators zurückzukehren.

 

Text von Courtney Tenz
Foto von iStock

 

Literatur:
Global Initiative for Asthma (2018). Global Strategy for Asthma Management and Prevention


 

Orion arbeitet intensiv an der Erforschung und Entwicklung von Behandlungsoptionen für Asthma und COPD. Daneben werden auch Design und Anwenderfreundlichkeit der Easyhaler®-Inhalationsgeräte fortwährend weiterentwickelt. Ganz oben auf der Prioritätenliste stehen auf jeder Stufe des Produktlebenszyklus die Sicherheit und Qualität des Produkts, wobei auch eine möglichst geringe Umweltbelastung ein wesentliches Kriterium darstellt. Sämtliche Aspekte der Nachhaltigkeit, also soziale, wirtschaftliche und ökologische Faktoren, fließen in die sorgfältige Planung des Produktlebenszyklus mit ein. Somit umspannt der Nachhaltigkeitsgedanke den gesamten Prozess: von der Forschung und Entwicklung über die Fertigung bis hin zur Verwendung der Inhalatoren durch die Patienten und der abschließenden Entsorgung der Geräte. 

Den Nachhaltigkeitsbericht 2018 von Orion können Sie hier herunterladen.

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