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Sind Sie als COPD- oder Asthmapatient für die Grippesaison gewappnet?

FAKTEN | 15.10.2019
Sind Sie als COPD- oder Asthmapatient für die Grippesaison gewappnet?

Sind Sie als COPD- oder Asthmapatient für die Grippesaison gewappnet?
Eine saisonale Influenza, also eine „richtige Grippe“, kann eine Lungenentzündung auslösen. Lesen Sie, was eine Grippe bei COPD oder Asthma für Auswirkungen hat und wie Sie eine Ansteckung in diesem Winter vermeiden können.


Es ist jedes Jahr dasselbe: Der Sommer ist zu Ende, der Herbst beginnt. In Schulen, Kinderbetreuungseinrichtungen und bei der Arbeit herrscht wieder Hochbetrieb. Und schon ist auch eine altbekannte Plage wieder da: die Grippe.
Keine Frage: Wer die Grippe hat, ist völlig außer Gefecht gesetzt, und niemand hütet freiwillig wochenlang das Bett. Aber bei COPD oder Asthma gibt es noch mehr Gründe, eine Ansteckung tunlichst zu vermeiden. Denn hier kann die Infektion schlicht gefährlich werden.


Reduzieren Sie Ihr Risiko

Es gibt drei Typen von Influenzaviren: A, B und C. Die A- und B-Stämme werden zur Entwicklung eines aktuellen Impfstoffs von der Forschung jährlich neu unter die Lupe genommen. Typ-A-Viren sind tierischen Ursprungs und meist mit den schwersten Symptomen verbunden. Die sich ständig verändernden Subtypen verbreiten sich jährlich von Ost-, Süd- und Südostasien aus.


Eine Grippe ist bereits in einem Abstand von nur zwei Metern ansteckend. Die Übertragung erfolgt über Tröpfchen, beispielsweise wenn der Erkrankte beim Husten nicht den Mund bedeckt. Kein Wunder also, dass sich Grippewellen so rasant ausbreiten.

Aber so hochansteckend eine Grippe auch ist: Es gibt wirksame Vorbeugungsmaßnahmen.

Die grundlegenden Schritte zur Vermeidung einer Ansteckung sind häufiges Händewaschen und möglichst kein Kontakt zu Erkrankten. Darüber hinaus gilt für die gesamte EU die ärztliche Empfehlung, dass COPD- und Asthmakranke sich zusätzlich jährlich gegen die Grippe impfen lassen sollten.


Was die Grippe bei COPD und Asthma anrichtet

Da es sich sowohl bei COPD und Asthma als auch bei der Grippe um Erkrankungen handelt, die die Lunge angreifen, kommt es teilweise zu einem Überlappen der Symptome. Bei Menschen, deren Lunge ohnehin von einer Einschränkung der Lungenfunktion und Symptomen wie Husten betroffen ist, ist eine Grippe daher besonders bedrohlich.


Asthma verursacht eine permanente Entzündung der Bronchien. Daher der Husten. Bei einer Grippe ist der Husten dagegen durch das Sekret bedingt, das aus den Nasennebenhöhlen über den Rachen in die Lunge rinnt. Durch diesen „Doppelbeschuss“ ist das Atmen um bis zu 50 Prozent schwieriger. Auch die COPD hat überlappende Symptome. Da es sich hier jedoch um eine fortschreitende Erkrankung handelt, kann eine Grippe die Lungenfunktion dauerhaft weiter einschränken.


In jedem Fall sollten Asthmatiker und COPD-Patienten während der Grippesaison besonders gut auf ihre Gesundheit achten.


Bleiben Sie dieses Jahr gesund

Unabhängig von der Jahreszeit sollten Sie unbedingt Ihren persönlichen Behandlungsplan für Asthma und/oder COPD einhalten und einen gesunden Lebensstil pflegen, denn nur dann geht es Ihrer Lunge gut. Darüber hinaus ist jedoch eine rechtzeitige Grippeimpfung empfehlenswert – damit Sie auch die diesjährige Grippesaison gesund und unbeschwert überstehen.
Die Impfung bietet einen bis zu 60%igen Schutz vor einer Erkrankung und ist sicher. Das Risiko für schwerere Nebenwirkungen ist bei einer Grippeimpfung sehr gering und für COPD-Patienten und Asthmatiker nicht höher als für andere Personen.


Die beste Zeit für die Impfung ist üblicherweise Mitte Oktober, da es circa zwei Wochen dauert, bis die Impfung im Immunsystem wirksam ist.


Länderspezifischere Informationen zum optimalen Zeitpunkt für die Grippeimpfung finden Sie darüber hinaus im Impfkalender des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten.
Keywords: Asthma, COPD, Grippeimpfung, Grippe, Husten

 


Mehr erfahren:
Infoblätter zur saisonalen Influenza
Grippe-Impfkalender


Literatur:
Kurai, D., Saraya, T., Ishii, H., & Takizawa, H. (2013). Virus-induced exacerbations in asthma and COPD. Frontiers in Microbiology, 4, 293.

 

 

Von Emelia Salakka
Foto von iStock

 

 

Orion ist ein finnisches, weltweit agierendes Pharmaunternehmen mit über hundertjähriger Geschichte, das sich seit seiner Gründung für Gesundheit und Wohlbefinden einsetzt. Orion entwickelt, fertigt und vermarktet Wirkstoffe und Arzneimittel für die Human- und Veterinärmedizin. Atemwegserkrankungen zählen zu den Spezialgebieten des Unternehmens. Easyhaler® ist ein von Orion selbst entwickelter Pulverinhalator. Die Easyhaler®-Produktfamilie umfasst mittlerweile sechs gängige Behandlungsoptionen für Asthma- und COPD-Patienten. Orion erwirtschaftete im Jahr 2017 einen Umsatz von 1,085 Milliarden Euro und beschäftigt rund 3500 Mitarbeiter. Die A- und B-Aktien des Unternehmens sind an der Nasdaq Helsinki notiert.

Als zukunftsorientiertes Pharmaunternehmen investiert Orion permanent in die Erforschung und Entwicklung von Behandlungsoptionen für Asthma und COPD. Dabei werden unter anderem Design und Anwenderfreundlichkeit des Inhalators beständig weiterentwickelt. Ganz oben auf der Prioritätenliste stehen bei jeder Stufe des Produktlebenszyklus die Sicherheit und Qualität des Produkts, wobei auch eine möglichst geringe Umweltbelastung ein wesentliches Kriterium darstellt. Daher ist dem Unternehmen die Nachhaltigkeit des gesamten Prozesses – von der Forschung und Entwicklung bis hin zur Fertigung – ein großes Anliegen. Auch die Lieferanten von Orion sind zu nachhaltigem Handeln verpflichtet. Orion ist bestrebt, die Folgen für die Umwelt bei den unternehmenseigenen Werken so gering wie möglich zu halten. Neben anderen Faktoren konnten der Energieverbrauch und die Umweltbelastung durch Abwässer bereits deutlich gesenkt werden. Auch die Lieferanten des Unternehmens sind angehalten, Maßnahmen zur Kontrolle und Reduzierung der Umweltbelastung zu ergreifen. Sämtliche Aspekte der Nachhaltigkeit, also soziale, wirtschaftliche und ökologische Faktoren, fließen in die sorgfältige Planung des Produktlebenszyklus mit ein – bis hin zur Verwendung des Produkts durch den Patienten und zur Entsorgung der gebrauchten Inhalatoren.

Den Nachhaltigkeitsbericht 2018 von Orion können Sie hier herunterladen.

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