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Genießen Sie den Sommer ohne Asthmabeschwerden

GESUNDHEIT | 27.06.2019
Genie├čen Sie den Sommer ohne Asthmabeschwerden

Der Sommer gibt jedem die Freiheit, sich draußen aufzuhalten, Sport zu treiben, im Freien zu essen oder einfach nur die frische Luft einzuatmen. Für Personen mit Asthma und COPD ist dies möglicherweise die schönste Jahreszeit. Wenn Sie jedoch zu allergischem Asthma neigen, ist es durchaus sinnvoll, im Voraus zu planen.

 

„Personen mit Asthma und COPD fühlen sich am wohlsten bei mäßig feuchtwarmen Wetter“, sagt Dr. Paula Kauppi, Haupt-Fachärztin am Skin and Allergy Hospital in Helsinki. „Daher ist der Sommer, je nach Ihrem Wohnort, womöglich höchst willkommen.“

Natürlich bedeutet der Beginn des Sommers häufig auch, keine Erkältung und Grippe mehr zu bekommen – die Hauptauslöser für Asthma in den kälteren Jahreszeiten. Wenn Sie mehr Zeit im Freien verbringen, betätigen Sie sich auch sportlicher und sind weniger Allergenen in Innenräumen ausgesetzt.

„Jeder sollte sich im Sommer draußen aufhalten und die Zeit genießen. Entscheidend dabei ist es, die richtigen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen“, sagt Dr. Kauppi.

 

Behandeln von allergischem Asthma

Bei einigen Asthmatikern können bestimmte Stoffe wie Pollen oder Staubpartikel, die allergische Symptome auslösen, auch Asthmaschübe verursachen. Dies wird als allergisches Asthma oder allergieauslösendes Asthma bezeichnet.

„Machen Sie sich mit den Faktoren vertraut, die Ihre Allergie und Ihr Asthma auslösen können, und lernen Sie, wie Sie die Exposition mit diesen Faktoren weitestgehend vermeiden können“, rät Dr. Kauppi.

Wenn Luftverschmutzung Ihr Auslöser ist und Sie in einem Ballungsgebiet leben, kann an heißen, bedeckten Nachmittagen die verunreinigte Luft in Bodennähe schweben, sodass das Einatmen dieser Luft unerwünschte Auswirkungen haben könnte.

Bei Sommergewittern am Nachmittag werden auch bekanntermaßen Stauballergene und Pollen aufgewirbelt, sodass Sie lange Spaziergänge oder Aktivitäten im Freien in die Morgen- oder Abendstunden verlegen sollten – oder treiben Sie stattdessen drinnen Sport.

 

Intelligent verreisen

Eine sorgfältige Vorausplanung gilt auch für Ihren Sommerurlaub. Wenn Sie an einen heißeren und trockeneren Ort verreisen, als Sie es gewöhnt sind, sollten Sie sich über die Umweltbedingungen wie Pollenbelastung und Durchschnittstemperatur im Voraus informieren.

„Und nehmen Sie unbedingt auch Ihre Asthma- und Allergiemedikamente mit“, mahnt Dr. Kauppi. „Das heißt, Antiasthmatika, Antihistamine, Nasenspray und Augentropfen.“ Dr. Kauppi rät Personen mit COPD, die in wärmere Gegenden reisen, als sie es gewöhnt sind, die Sonneneinstrahlung während der heißesten Stunden des Tages zu bedenken und das Risiko von hitze- oder blutdruckbedingten Problemen oder Herzproblemen zu vermeiden.

 

Kontrollieren Ihrer Medikamente

„Warten Sie bitte nicht mit der Einnahme Ihrer Allergiemedikamente, wenn Sie bereits Beschwerden verspüren“, empfiehlt Dr. Kauppi. „Wenn Sie saisonabhängige Asthmamedikamente einnehmen, beginnen Sie mindestens zwei Wochen vor der Reise mit der Einnahme.“

Erkennen Sie die Zeichen eines möglichen Asthmaanfalls – und wissen Sie ganz genau, was in diesem Fall zu tun ist. Tragen Sie Ihren Notfall-Inhalator immer bei sich, für den Fall, dass bei Ihnen Luftnot, Giemen oder Husten auftritt.

Vor allem, wenn Sie zelten gehen und nicht so schnell Hilfe herbeiholen können, sollten Sie Ihre Medikamente vor direktem Sonnenlicht bzw. Ihren Trockenpulverinhalator vor Feuchtigkeit geschützt aufbewahren. Es ist durchaus sinnvoll, vor der Reise Ihren Arzt zu konsultieren. Wenn Sie Ihren Notfall-Inhalator häufig benutzen müssen, ist dies möglicherweise ein Anlass, Ihren aktuellen Behandlungsplan zu überarbeiten.

 

Gesund und glücklich

Dr. Kauppi ermutigt alle, etwas für eine gute Gesundheit zu tun, sich leicht, regelmäßig zu bewegen und sich ausgewogen zu ernähren. „Wir müssen alle bei hohen Temperaturen ausreichend Flüssigkeit zu uns nehmen“, sagt sie, „weil es einen Zusammenhang zwischen trockenen Atemwegen und Beschwerden gibt.“

Am wichtigsten aber schwärmt Dr. Kauppi, „Lassen Sie sich von Ihrer Lebensweise inspirieren, und tun Sie alles, was möglich ist, um das Leben in vollen Zügen zu genießen.“ Sie fügt hinzu, dass der folgende Satz ihr Lieblingsmotto ist:

„Fördern Sie Ihre Gesundheit, nicht Ihre Krankheit.“

 

 

 

Von Laurel Colless
Foto von iStock

 

Orion ist ein finnisches, weltweit agierendes Pharmaunternehmen mit über hundertjähriger Geschichte, das sich seit seiner Gründung für Gesundheit und Wohlbefinden einsetzt. Orion entwickelt, fertigt und vermarktet Wirkstoffe und Arzneimittel für die Human- und Veterinärmedizin. Atemwegserkrankungen zählen zu den Spezialgebieten des Unternehmens. Easyhaler® ist ein von Orion selbst entwickelter Trockenpulverinhalator. Die Easyhaler®-Produktfamilie umfasst mittlerweile sechs gängige Behandlungsoptionen für Asthma- und COPD-Patienten. Orion erwirtschaftete im Jahr 2018 einen Umsatz von 977 Milliarden Euro und beschäftigt rund 3.200 Mitarbeiter. Die A- und B-Aktien des Unternehmens sind an der Nasdaq Helsinki notiert.

Als zukunftsorientiertes Pharmaunternehmen investiert Orion permanent in die Erforschung und Entwicklung von Behandlungsoptionen für Asthma und COPD. Dabei werden unter anderem Design und Anwenderfreundlichkeit des Inhalators beständig weiterentwickelt. Ganz oben auf der Prioritätenliste stehen bei jeder Stufe des Produktlebenszyklus die Sicherheit und Qualität des Produkts, wobei auch eine möglichst geringe Umweltbelastung ein wesentliches Kriterium darstellt. Daher ist dem Unternehmen die Nachhaltigkeit des gesamten Prozesses – von der Forschung und Entwicklung bis hin zur Fertigung – ein großes Anliegen. Auch die Lieferanten von Orion sind zu nachhaltigem Handeln verpflichtet. Orion ist bestrebt, die Folgen für die Umwelt bei den unternehmenseigenen Werken so gering wie möglich zu halten. Neben anderen Faktoren konnten der Energieverbrauch und die Umweltbelastung durch Abwässer in dieser Hinsicht bereits deutlich gesenkt werden. Auch die Lieferanten des Unternehmens sind angehalten, Maßnahmen zur Kontrolle und Reduzierung der Umweltbelastung zu ergreifen. Sämtliche Aspekte der Nachhaltigkeit, also soziale, wirtschaftliche und ökologische Faktoren, fließen in die sorgfältige Planung des Produktlebenszyklus mit ein – bis hin zur Verwendung des Produkts durch den Patienten und zur Entsorgung der gebrauchten Inhalatoren.

Den Nachhaltigkeitsbericht 2018 von Orion können Sie hier herunterladen.

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