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Gerade die Diagnose „Asthma“ erhalten? 6 einfache Schritte, die das Atmen wieder leichter machen

GESUNDHEIT | 20.05.2019
Gerade die Diagnose „Asthma“ erhalten? 6 einfache Schritte, die das Atmen wieder leichter machen

Wenn sich ein lästiger nächtlicher Husten als Asthma entpuppt, sind Aufregung und Verunsicherung mitunter groß. Aber mit der richtigen Behandlung lässt sich das Risiko von Asthma-Anfällen reduzieren, und die Chancen stehen gut, dass Sie über lange Phasen hinweg beschwerdefrei sind. Finden Sie heraus, wie Sie wieder besser atmen können!

 

Versuchen Sie, die Sache einmal so zu betrachten: Ihre Asthma-Diagnose ist die Erklärung für den hartnäckigen Husten, den pfeifenden Atem oder Ihre Kurzatmigkeit. Jetzt, wo Sie wissen, wodurch diese Symptome verursacht werden, können Sie auch etwas dagegen tun: Es gibt eine ganze Reihe von Maßnahmen, die Ihre Beschwerden lindern und Ihnen helfen, wieder in Ihren ganz normalen Alltag zurückzufinden. Für den Anfang leisten die folgenden Tipps und Tricks gute Dienste:

 

1. Leben mit Asthma: Mit einem gesunden Lebensstil wird vieles leichter

Es gibt einiges, was Sie tun können, um Ihr Asthma positiv zu beeinflussen. Regel Nummer eins ist einfach: Hören Sie auf zu rauchen, und meiden Sie auch das Passivrauchen so gut es geht, denn auch das belastet Ihre Lunge.

Eine ausgewogene Ernährung mit Obst, Gemüse und fettarmen Eiweißquellen ist hilfreich, um Ihr Normalgewicht zu halten oder es wiederzuerlangen. Ohne überschüssige Pfunde atmet es sich leichter, und nebenbei fördert die Gewichtsabnahme einen aktiven Lebensstil. Was schon für jeden Gesunden ein guter Rat ist, gilt für Asthmatiker im Besonderen.

 

2. Asthma-Auslöser: Vorsicht vor Stress, Pollen und schadstoffbelasteter Luft!

Asthma verschlimmert sich durch bestimmte Auslöser. Wenn Sie noch nicht wissen, welche Reize das bei Ihnen sind, sollten Sie jetzt beginnen, ein Asthma-Tagebuch zu führen. Zu den häufigsten Auslösern zählen Pollen, Parfum, Tierhaare, Zigarettenrauch, Smog und anderweitig belastete Luft, kalte oder feuchtkalte Luft und körperliche Anstrengung, zum Beispiel beim Sport.

Besondere Aufmerksamkeit verdient ein weiterer häufiger Auslöser: Stress. Die Diagnose „Asthma“ zu erhalten, ist nicht unbedingt leicht und braucht Zeit, um verarbeitet zu werden. Reden Sie mit Freunden und Familienangehörigen darüber, ein vertrautes Gespräch macht vieles leichter. Und wenn Sie Fragen zu Ihrem Asthma haben, wenden Sie sich jederzeit an Ihren Arzt oder eine geschulte Fachkraft.

Sobald Sie wissen, was die Atemnot, den Husten und das Pfeifen in Ihrer Brust hervorruft, können Sie diese Reize auch leichter meiden.

 

3. Entzündungshemmende und bronchienerweiternde Mittel: unerlässliche Helfer bei Asthma

Es gibt hauptsächlich zwei Arten von Asthma-Medikamenten: entzündungshemmende und bronchienerweiternde Mittel. Das entzündungshemmende Medikament ist Ihre Basisarznei, die Sie täglich anwenden müssen, um Ihr Asthma unter Kontrolle zu halten. Es bekämpft die Entzündung Ihrer Atemwege. Das bronchienerweiternde Medikament dagegen dient dazu, die verkrampften Bronchien bei Atemnot oder einem Asthma-Anfall schnell wieder zu öffnen.

Die richtige Beherrschung Ihres Inhaliergeräts und der zugehörigen Inhalationstechnik ist das A und O, um wieder besser atmen zu können. Die vorschriftsmäßige Anwendung Ihres entzündungshemmenden Präparats hilft Ihnen, die entzündlichen Prozesse in Ihrer Lunge zu kontrollieren – und Sie können wieder leichter atmen. Stellen Sie sicher, dass Sie die Anweisungen Ihres Arztes oder der Fachkraft für Asthma genau verstanden haben, und halten Sie sich daran. Und halten Sie für eventuelle Asthma-Anfälle stets Ihr bronchienerweiterndes Medikament („Notfallspray“) bereit.

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4. Den Inhalationsstatus immer im Blick – dank Peak-Flow-Meter

Wahrscheinlich wurde Ihre Asthma-Diagnose unter anderem anhand eines „Peak-Flow-Meters“ gestellt, in das Sie beim Arzt hineinpusten mussten. Ein ähnliches Gerät gibt es auch für zu Hause. Wenn Sie Ihren Peak-Flow-Wert regelmäßig selbst bestimmen, sind Sie bezüglich Ihres Inhalationsstatus immer auf dem aktuellen Stand. Und wenn Sie Ihre „normalen“ Werte kennen, können Sie Veränderungen nicht nur leicht erkennen, sondern auch gleich bei Bedarf Ihre Medikamenteneinnahme anpassen.

Überprüfen Sie Ihren Peak-Flow-Wert immer dann, wenn Sie ein Engegefühl in der Brust oder andere beginnende Asthma-Symptome verspüren. Pusten Sie dreimal hintereinander so kräftig wie möglich in das Gerät, nehmen Sie Ihr bronchienerweiterndes Medikament ein, warten Sie 15–20 Minuten und wiederholen Sie dann den Vorgang. Tragen Sie dann den Durchschnittswert vor und nach Inhalation des bronchienerweiternden Mittels in Ihr Peak-Flow-Tagebuch ein. Tragen Sie auch eine Beschreibung der Situation ein, in der die Symptome aufgetreten sind. Nehmen Sie das Peak-Flow-Tagebuch mit zu Kontrollbesuchen beim Arzt.

 

5. Was tun bei einem Asthma-Anfall? So handeln Sie im Notfall richtig

Bei einem gut eingestellten Asthma ist das Risiko, einen akuten Asthma-Anfall zu erleiden, deutlich gesenkt. Trotzdem ist es wichtig, für den Fall der Fälle gewappnet zu sein. Wenn Sie die Diagnose „Asthma“ gerade erst erhalten haben, ist es sinnvoll, die Symptome eines Anfalls und Abhilfemaßnahmen mit Freunden und Familie zu besprechen, damit Ihr Umfeld weiß, wie es Sie in Notfall unterstützen kann.

Verspüren Sie ein Engegefühl in der Brust? Haben Sie Hustenattacken, pfeifende Atemgeräusche und leiden Sie unter Luftnot? Greifen Sie mehrfach zu Ihrem bronchienerweiternden Medikament? Dann haben Sie höchstwahrscheinlich einen Asthma-Anfall. Bleiben Sie ruhig und folgen Sie den Anweisungen Ihres Arztes.

 

6. Sport: Kein Ausschlusskriterium bei Asthma

Auch mit Asthma können Sie in der Regel die Dinge tun, die Ihnen Freude bereiten, auch beim Sport! Falls Sie bisher Extremsportarten wie Tauchen oder Fallschirmspringen betrieben haben, müssen Sie sich jetzt möglicherweise nach einem Ersatz umsehen. Ansonsten reicht es im Normalfall völlig, wenn Sie sich bei der Intensität der Betätigung nach Ihrer aktuellen Verfassung richten. Wenn Sie unter Belastungsasthma leiden, besprechen Sie mit Ihrem Arzt, was Sie tun können, um aktiv zu bleiben und trotzdem die Asthmasymptome unter Kontrolle zu halten.

Ausdauersportarten wie Laufen und Radfahren sowie Ballsportarten erhöhen die Sauerstoffaufnahme. Yoga- und Pilatesübungen verbessern Ihre Atemtechnik und helfen Ihnen, eine „starke Mitte“ und damit eine bessere Körperhaltung und einen freieren Atem zu entwickeln. Zum Erlernen der Übungen gibt es Anfängerkurse und Online-Schulungen für Zuhause.

Beginnen Sie beim Sport langsam: Bereiten Sie Ihre Lunge mit 10–20 Minuten Aufwärmtraining auf die kommende Belastung vor. Wenn Sie während des Sports von Asthma-Symptomen geplagt werden, besprechen Sie das Problem mit Ihrem Arzt. Er kann Ihre Medikamente anpassen. Auch wenn sich Ihr Asthma durch sportliche Betätigung verschlimmert, sollten Sie das mit Ihrem Arzt besprechen.

 

 

Orion ist ein finnisches, weltweit agierendes Pharmaunternehmen mit über hundertjähriger Geschichte, das sich seit seiner Gründung für Gesundheit und Wohlbefinden einsetzt. Orion entwickelt, fertigt und vermarktet Wirkstoffe und Arzneimittel für die Human- und Veterinärmedizin. Atemwegserkrankungen zählen zu den Spezialgebieten des Unternehmens. Easyhaler® ist ein von Orion selbst entwickelter Pulverinhalator. Die Easyhaler®-Produktfamilie umfasst mittlerweile sechs gängige Behandlungsoptionen für Asthma- und COPD-Patienten. Orion erwirtschaftete im Jahr 2017 einen Umsatz von 1,085 Milliarden Euro und beschäftigt rund 3500 Mitarbeiter. Die A- und B-Aktien des Unternehmens sind an der Nasdaq Helsinki notiert.

Als zukunftsorientiertes Pharmaunternehmen investiert Orion permanent in die Erforschung und Entwicklung von Behandlungsoptionen für Asthma und COPD. Dabei werden unter anderem Design und Anwenderfreundlichkeit des Inhalators beständig weiterentwickelt. Ganz oben auf der Prioritätenliste stehen bei jeder Stufe des Produktlebenszyklus die Sicherheit und Qualität des Produkts, wobei auch eine möglichst geringe Umweltbelastung ein wesentliches Kriterium darstellt. Daher ist dem Unternehmen die Nachhaltigkeit des gesamten Prozesses – von der Forschung und Entwicklung bis hin zur Fertigung – ein großes Anliegen. Auch die Lieferanten von Orion sind zu nachhaltigem Handeln verpflichtet. Orion ist bestrebt, die Folgen für die Umwelt bei den unternehmenseigenen Werken so gering wie möglich zu halten. Neben anderen Faktoren konnten der Energieverbrauch und die Umweltbelastung durch Abwässer bereits deutlich gesenkt werden. Auch die Lieferanten des Unternehmens sind angehalten, Maßnahmen zur Kontrolle und Reduzierung der Umweltbelastung zu ergreifen. Sämtliche Aspekte der Nachhaltigkeit, also soziale, wirtschaftliche und ökologische Faktoren, fließen in die sorgfältige Planung des Produktlebenszyklus mit ein – bis hin zur Verwendung des Produkts durch den Patienten und zur Entsorgung der gebrauchten Inhalatoren.

Den Nachhaltigkeitsbericht 2018 von Orion können Sie hier herunterladen.

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