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Leichter leben mit COPD – kleine Veränderungen, große Wirkung

GESUNDHEIT | 20.05.2019
Leichter leben mit COPD – kleine Veränderungen, große Wirkung

Zeit für gute Nachrichten: Bei „COPD“ gibt es einiges, was Sie tun können, um Ihre Symptome in den Griff zu bekommen und den zukünftigen Krankheitsverlauf und Ihr Wohlbefinden positiv zu beeinflussen. Und das Beste daran ist: Neue, gesunde Lebensgewohnheiten machen oft Lust auf mehr. Lesen Sie, was bei COPD wirklich hilft!

„Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)“ ist eine Diagnose auf Lebenszeit, aber wie Sie Ihr Leben damit gestalten, haben Sie selbst in der Hand. Sie können einiges tun, um Ihre Erkrankung und den alltäglichen Umgang damit positiv zu beeinflussen. Je eher Sie die folgenden Schritte beherzigen, desto schneller spüren Sie den Unterschied. Also, worauf warten Sie noch?

 

COPD-Behandlungsschritt Nr. 1: Nicht rauchen!

Rauchen gilt als Hauptursache für COPD. Und nun, da Sie die Diagnose nun einmal erhalten haben, ist Zigarettenrauch das Letzte, was Sie Ihrer Lunge zumuten sollten. Wenn Sie also immer noch rauchen, ist es jetzt Zeit, dieses Laster ein für allemal abzulegen. Bitten Sie Raucher in Ihrem Umfeld um Rücksichtnahme, denn auch Passivrauchen ist ausgesprochen schädlich.

Das Rauchen aufzugeben erfordert einiges an Entschlossenheit. Einen hervorragenden Grund zum Aufhören haben Sie bereits, was Sie jetzt noch benötigen, sind ein guter Plan und etwas Hilfe, um die Sucht zu besiegen. Weihen Sie am besten Freunde und Familie in Ihre Entscheidung ein. Auch Ihre geplante Vorgehensweise schriftlich zu fixieren, kann hilfreich sein. Eine einfache Online-Vorlage für den Plan zum Aussteigen finden Sie hier. So können Sie leichter Ihre „Triggermechanismen“ identifizieren und sich für die Zeit des Entzugs wappnen. Probieren Sie es aus! Vielleicht hilft Ihnen auch eine App wie LIVESTRONG My Quit Coach für iOS oder Smoke Free App für iOS oder Android, das Laster endlich abzulegen.

 

Ermitteln Sie Ihre COPD-Auslöser und schützen Sie Ihre Lunge mit diesen einfachen Tricks

Jede zusätzliche Erkrankung belastet Ihre Lunge. Schützen Sie sie so gut Sie können. Die jährliche Grippeimpfung sollte für jeden COPD-Betroffenen eine Selbstverständlichkeit sein. Fragen Sie Ihren Arzt, ob er darüber hinaus eine Impfung gegen Pneumokokken (Erreger der Lungenentzündung) empfiehlt. Meiden Sie während der Grippesaison Menschenansammlungen und waschen Sie sich häufig die Hände. Mit diesen einfachen Maßnahmen können Sie Ihr Risiko, krank zu werden, bereits wirksam senken.

Bei COPD sind ferner Auslöser wie Feinstaub, Smog und Pollen eine zusätzliche Belastung. Achten Sie auf Vorhersagen zur Luftqualität und bleiben Sie bei ungünstigen Verhältnissen lieber im Haus. Gegen Kälte können Sie Ihre Lunge mit warmer Kleidung oder einer Kälteschutzmaske schützen. Sehr wichtig ist auch, sich von gefährlichen Dämpfen oder Gasen fernzuhalten. Wenn die Luftqualität an Ihrem Arbeitsplatz schlecht ist, besprechen Sie das Problem mit Ihrem Arbeitgeber und den zuständigen Fachkräften für Arbeitssicherheit.

 

Schnell außer Atem? Trotz COPD zum Sport

Für jemanden, der unter Kurzatmigkeit leidet, ist „draußen eine Runde Laufen gehen“ mitunter wie ein ferner Traum. Aber das muss es gar nicht sein! Tatsächlich ist sportliche Betätigung mit das Wichtigste, was Sie gegen die Enge in der Brust tun können, denn Sport verbessert die Atmung, hilft beim Abtransport überschüssigen Schleims und schafft Platz in der Lunge. Je nachdem, was Ihr Gesundheitszustand zulässt, sind Spazierengehen oder leichtes Joggen vielleicht ein guter Anfang. Yoga- oder Pilatesübungen verbessern Ihre Atemtechnik und helfen Ihnen, eine „starke Mitte“ und damit eine bessere Körperhaltung zu entwickeln – auch dadurch gewinnt Ihre Lunge an Raum.

Bevor Sie mit einer neuen Sportart beginnen, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen. Aber wenn Sie das Passende gefunden haben, bleiben Sie am Ball!

 

Gesunde Ernährung: Unverzichtbar bei COPD

Für eine erfolgreiche Behandlung der COPD ist es wichtig, dass Sie Ihr ideales Körpergewicht halten. Überschüssige Pfunde sollten Sie loswerden, denn zu viele Kilos können sich negativ auf die Atmung auswirken. Achten Sie jedoch darauf, nicht zu viel Gewicht zu verlieren. Ein normaler BMI ist wichtig, damit Sie genug Energie für einen gesunden Lebensstil und den Umgang mit der COPD haben. Wenn Sie Ihren BMI nicht kennen, fragen Sie am besten Ihren Arzt oder eine Fachkraft für Atemwegserkrankungen, wenn Sie wieder einmal einen Termin haben.

Als Faustregel gilt: Mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag. Sorten, die bei Ihnen Blähungen verursachen, sollten Sie gegebenenfalls meiden. Darüber hinaus sollten Sie reichlich Wasser trinken, magere eiweißhaltige Produkte zu sich nehmen und nicht zu viel Salz essen. Zu guter Letzt ist es bei Kurzatmigkeit besser, statt zwei oder drei großen Mahlzeiten mehrere kleine über den Tag verteilt zu sich zu nehmen.

Geben Sie sich selbst Zeit: Neue Verhaltensmuster lernt man nicht über Nacht. Aber je mehr das Neue zur Gewohnheit wird, desto leichter wird es. Nur Mut!


 

Orion arbeitet intensiv an der Erforschung und Entwicklung von Behandlungsoptionen für Asthma und COPD. Daneben werden auch Design und Anwenderfreundlichkeit der Easyhaler®-Inhalationsgeräte fortwährend weiterentwickelt. Ganz oben auf der Prioritätenliste stehen auf jeder Stufe des Produktlebenszyklus die Sicherheit und Qualität des Produkts, wobei auch eine möglichst geringe Umweltbelastung ein wesentliches Kriterium darstellt. Sämtliche Aspekte der Nachhaltigkeit, also soziale, wirtschaftliche und ökologische Faktoren, fließen in die sorgfältige Planung des Produktlebenszyklus mit ein. Somit umspannt der Nachhaltigkeitsgedanke den gesamten Prozess: von der Forschung und Entwicklung über die Fertigung bis hin zur Verwendung der Inhalatoren durch die Patienten und der abschließenden Entsorgung der Geräte. 

Den Nachhaltigkeitsbericht 2018 von Orion können Sie hier herunterladen.

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