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Welt-Asthma-Tag 2021: Was sagen internationale Leitlinien zu
COVID-19 und Asthma?

Aktuelles | 29.04.2021

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Welt-Asthma-Tag 2021: Was sagen internationale Leitlinien zu COVID-19 und Asthma?

  

Die „Global Initiative for Asthma“ (GINA) ist eine internationale Kooperationsorganisation der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Zu den Zielen der GINA gehört die Verbesserung von Diagnose, Behandlung und Prävention von Asthma durch das Bereitstellen evidenzbasierter (wissenschaftlich belegter) Aufklärungs- und Fortbildungsmaterialien für den weltweiten Einsatz. Darüber hinaus organisiert die GINA jedes Jahr Anfang Mai den Welt-Asthma-Tag, um das Bewusstsein für diese Erkrankung global zu schärfen. Anlässlich des Welt-Asthma-Tags fasst dieser Artikel die neuesten GINA-Leitlinien zu COVID-19 und Asthma zusammen.1

  

Neue Erkenntnisse: Beeinflusst Asthma das COVID-19-Risiko?

  

COVID-19 (engl. Coronavirus Disease 2019) ist eine Infektionskrankheit, die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 verursacht wird. In den meisten Fällen ist der Krankheitsverlauf mild, und die Infizierten erholen sich vollständig. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass bei älteren Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen ein höheres Risiko für die Entwicklung schwerer Komplikationen besteht.2

  

Asthma-Patient*innen befürchten, dass für sie ein höheres Risiko besteht, sich mit COVID-19 zu infizieren und einen schweren Verlauf zu erleiden. Laut der Daten mehrerer Forschungsstudien besteht für Menschen mit Asthma im Allgemeinen kein erhöhtes Risiko, an COVID-19 zu erkranken oder in Verbindung mit COVID-19 zu sterben.3 Dieses Ergebnis unterstreicht, wie wichtig es ist, Asthma während der Pandemie weiterhin konsequent zu behandeln. Dazu gehört, die Symptome unter Kontrolle zu halten, das Risiko schwerer Exazerbationen zu senken und den Bedarf an oralen Kortikosteroiden zu verringern. Es ist auch wichtig, die mit COVID-19 verbundenen Vorsichtsmaßnahmen wie Händewaschen, Masken und Abstandhalten fortzusetzen. Durch diese Maßnahmen sank auch die Inzidenz anderer Atemwegsinfektionen. Das hat möglicherweise dazu beigetragen, dass sich im Jahr 2020 die Asthma- und COPD-Exazerbationen verringert haben.

  

Asthma während der COVID-19-Pandemie richtig behandeln

  

Während der Pandemie ist es wichtig, dass Sie weiterhin Ihre verordneten Asthmamedikamente anwenden, insbesondere die Kortikosteroide zum Inhalieren. Alle Menschen mit Asthma sollten auch einen schriftlichen Asthma-Notfallpass (Aktionsplan) haben, in dem festgehalten ist, wie sie bei Verschlechterung des Asthmas und bei schweren Asthma-Exazerbationen medikamentös vorgehen sollten. Zögern Sie nicht, sich für genauere Informationen an Ihren Arzt zu wenden.

  

Auch bei einer Ansteckung mit COVID-19 ist es notwendig, Ihren behandelnden Arzt telefonisch zu kontaktieren und das weitere Vorgehen in Bezug auf Ihre Asthmatherapie abzustimmen.

  

Werden Impfstoffe für Patienten mit Asthma empfohlen?

  

Unterschiedliche COVID-19-Impfstoffe sind bereits verfügbar oder in der Entwicklung. Im Laufe der Zeit werden neue Studiendaten - auch für Menschen mit Asthma - veröffentlicht. Derzeit empfiehlt die GINA, auf Grundlage der Nutzen-Risiko-Abwägung, die COVID-19-Impfung für Asthmatiker*innen. Eine jährliche Grippeimpfung wird ebenfalls empfohlen. Fragen Sie Ihren Arzt, falls Sie bereits einmal allergisch auf einen Impfstoff reagiert oder andere Bedenken haben.

  

   

Literatur:

  1. Interim guidance about COVID-19 and asthma. GINA Global Strategy for Asthma Management and Prevention. Updated December 20, 2020.
  2. World Health Organization (WHO). https://www.who.int/health-topics/coronavirus, accessed March 5, 2021.
  3. Williamson EJ, Walker AJ, Bhaskaran K, Bacon S, Bates C, Morton CE, Curtis HJ, Mehrkar A, Evans D, Inglesby P, Cockburn J, McDonald HI, MacKenna B, Tomlinson L, Douglas IJ, Rentsch CT, Mathur R, Wong AYS, Grieve R, Harrison D, Forbes H, Schultze A, Croker R, Parry J, Hester F, Harper S, Perera R, Evans SJW, Smeeth L, Goldacre B. Factors associated with COVID-19-related death using OpenSAFELY. Nature. 2020 Aug;584(7821):430-436.

ORION arbeitet intensiv an der Erforschung und Entwicklung von Behandlungsoptionen für Asthma und COPD. Darüber hinaus werden auch Design und Anwenderfreundlichkeit der Easyhaler®-Inhalationsgeräte fortwährend weiterentwickelt. Zu jedem Zeitpunkt stehen Produktsicherheit und Qualität an erster Stelle.

Der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen ist für ORION von größter Bedeutung. Sämtliche soziale, wirtschaftlich und ökologische Aspekte der Nachhaltigkeit werden bei der Planung des Produktlebenszyklus berücksichtigt. So umspannt der Nachhaltigkeitsgedanke den gesamten Prozess – von der Forschung und Entwicklung über die Fertigung und Verwendung des Inhalators durch den Patienten bis zur Entsorgung des Gerätes.

Den Nachhaltigkeitsbericht 2020 von Orion können Sie hier herunterladen.

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