Ampel-Schema: Sicherheit auf einen Blick

25.04.2023

Sie messen – wie empfohlen – möglichst 2-mal täglich Ihren Peak-Flow und fragen sich, wie gut Ihre Werte sind? Mit dem Ampel-Schema können Sie dies sehr schnell einschätzen. Es sagt Ihnen auf einen Blick, ob Ihre Therapie erfolgreich ist oder ob Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin aufsuchen sollten.  

Die Interpretation der Werte Ihrer Peak-Flow-Messung gelingt sehr einfach mit Hilfe des Ampel-Schemas. Bestimmen Sie hierfür über einen Zeitraum von 14 Tagen einmalig, möglichst zu Beginn Ihrer Therapie, Ihren persönlichen Peak-Flow-Bestwert. Stellen Sie diesen Bestwert unten in dem entsprechenden Kästchen ein. Den Auswertungen darunter können Sie entnehmen, wann Ihre regelmäßig gemessenen Peak-Flow-Werte eine gute Einstellung Ihres Asthmas anzeigen (grün), wann Ihre Therapie eventuell optimiert werden sollte (gelb) und wann Sie sofort Ihre Notfallmedikation einnehmen bzw. einen Notarzt oder eine Notärztin anfordern sollten (rot).

Tragen Sie sowohl Ihren Peak-Flow-Bestwert als auch Ihre hier ermittelten persönlichen Grenzbereiche in Ihrem Asthma-Tagebuch oder Ihrem Asthma-Protokoll ein, damit Sie sie immer zur Hand haben.

Weitere Hinweise zur Asthma-Kontrolle
Auch der Verlauf Ihrer Peak-Flow-Werte liefert wichtige Hinweise: Stabile/steigende Werte deuten darauf hin, dass Sie Ihr Asthma unter Kontrolle haben. Niedrigere/fallende Werte zeigen hingegen eine Verschlechterung an: Die Atemwege werden enger, die Stabilität der Asthma-Kontrolle verschlechtert sich.

Bei den folgenden 7 Warnsymptomen sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin aufsuchen:

  1. Umschalten der Peak-Flow-Ampel von „Grün“ auf „Gelb“ (insbesondere, wenn die Morgenwerte abfallen und die tageszeitlichen Schwankungen zunehmen)
  2. Steigerung der Atemnot (insbesondere nachts)
  3. Zunahme des Hustens und nächtliche Hustenattacken
  4. Veränderung des Auswurfs (Menge, Farbe, Zähigkeit)
  5. Spürbare Abnahme der körperlichen Belastbarkeit
  6. Zunehmender Verbrauch an Notfallspray
  7. Auftreten von Anzeichen eines Infektes (z. B. Fieber, gelb-grüner Auswurf)

Führen Sie ergänzend alle 4 Wochen einen Selbsttest durch. Auch er liefert Hinweise darauf, ob Sie Ihr Asthma optimal im Griff haben.

 

 

 

ORION arbeitet intensiv an der Erforschung und Entwicklung von Behandlungsoptionen für Asthma und COPD. Darüber hinaus werden auch Design und Anwenderfreundlichkeit der Easyhaler-Inhalationsgeräte fortwährend weiterentwickelt. Zu jedem Zeitpunkt stehen Produktsicherheit und Qualität an erster Stelle.

Der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen ist für ORION von größter Bedeutung. Sämtliche soziale, wirtschaftlich und ökologische Aspekte der Nachhaltigkeit werden bei der Planung des Produktlebenszyklus berücksichtigt. So umspannt der Nachhaltigkeitsgedanke den gesamten Prozess – von der Forschung und Entwicklung über die Fertigung und Verwendung des Inhalators durch Patient:innen bis zur Entsorgung des Gerätes.

Den Nachhaltigkeitsbericht 2022 von Orion können Sie hier herunterladen.