Hilfe, die Pollen sind im Anflug!
7 Tipps für den Alltag

ASTHMA | 10.07.2024

Was für unbelastete Menschen das ersehnte Zeichen für den Frühlingsbeginn ist, fühlt sich für Menschen mit einer chronischen Atemwegserkrankung oft wie ein wiederkehrender Alptraum an. Denn allergisches Asthma und Pollenzeit sind kein wirklich gutes Bündnis.

Wann blüht was? Die Hochsaison der häufigsten Pollen als Kalendereintrag
(ICS-Kalendereintrag per Doppelklick).

 

 

Was verschafft Abhilfe? Hier kommen 7 alltagstaugliche Tipps:

1. Sich gut über Pollenflug informieren
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Wenn Sie allergisches Asthma haben, ist es wichtig, das krankheitsauslösende Allergen zu kennen und zu meiden. Reagieren Sie auf Pollen, können Sie sich mit Hilfe unseres Pollenflugkalenders darauf einrichten, in welchen Monaten diese Pollen zu erwarten sind. Ergänzend können Sie sich eine Pollenvorhersage- App fürs Smartphone herunterladen, die Ihnen aktuelle Werte liefert. Fliegen die Pollen, auf die Sie reagieren, ist es besser, sich möglichst nicht zu lange draußen aufzuhalten. Wenn es geht, richten Sie sich zudem nach dem Wetter: Direkt nach einem Regenschauer ist die beste Zeit für einen Spaziergang oder Sport im Freien, weil dann deutlich weniger Pollen unterwegs sind als bei trockenem Wetter.

 

 

2. Medikation gegebenenfalls anpassen lassen
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Wenn Sie Asthma haben, wenden Sie auf jeden Fall Ihre Medikamente wie verordnet an. Haben Sie dennoch Symptome oder treten diese während der Pollenflugzeit auf, besprechen Sie das mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin. Eventuell muss Ihre Medikation angepasst werden.

 

 

3. Masken schützen
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Auch wenn viele Menschen froh sind, Sie nicht mehr tragen zu müssen: FFP2-Masken können Menschen mit Allergien nicht nur vor Infektionen, sondern auch vor Pollen und anderen Allergenen schützen.1 Nehmen Sie daher weiterhin eine Maske mit und tragen Sie diese beispielsweise draußen während der Pollenflugzeit, um sich vor Pollen zu schützen.

 

 

4. Pollen aus dem eigenen Zuhause fernhalten
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Wenn Sie von draußen kommen, tragen Sie in der Regel jede Menge Pollen an der Kleidung und auch in den Haaren mit sich. Wenn möglich sollten Sie sich daher direkt nach dem Betreten der Wohnung im Flur o. ä. umziehen. Auf keinen Fall gehört die Straßenbekleidung ins Schlafzimmer. Reagieren Sie stark auf Pollen, dann waschen Sie während der Pollenflugzeit am besten abends vor dem Zubettgehen Ihre
Haare.


Lüften Sie außerdem „regionaltypisch“: Auf dem Land ist die Pollenbelastung in den frühen Morgenstunden am stärksten, so dass Sie hier nur abends lüften sollten; in der Stadt hingegen wird das Maximum in der Regel erst abends erreicht, so dass die beste Lüftungszeit morgens ist. Insbesondere im Schlafzimmer – aber natürlich auch in anderen Räumen – lohnt es sich, engmaschiges Pollenschutzgitternetz an den Fenstern anzubringen (gibt es im Fachhandel als Meterware).

 

 

5. In einen guten Luftreiniger investieren
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Ein Luftreiniger mit Hepa-Filter – das ist wichtig – kann trotz relativ hoher Anschaffungskosten eine gute Anschaffung sein.2 Denn ein HEPA-Filter entfernt etwa 99,7% der störenden Partikel aus der Luft wie Pollen, Schimmelpilze, Staub oder Bakterien. Dabei muss darauf geachtet werden, dass das Leistungsvolumen des Geräts für die Wohn- oder Schlafraumgröße ausreicht. Achten Sie bei der Anschaffung auch auf die Lautstärke. Es gibt im Fachhandel Geräte, die so leise sind, dass Sie beim Schlafen nicht gestört werden.

 

 

6. Symptomfrei Auto fahren dank Luftfilter
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Fragen Sie in Ihrer Werkstatt nach dem Einbau eines speziellen Luftfilters. Moderne, mehrschichtige Filter halten Partikel wie Pollen gut zurück. Wenn diese auch noch eine Aktivkohleschicht besitzen, werden zudem Gase herausgefiltert. In der Regel ist es unabhängig vom Autotyp möglich, solche speziellen Innenraumfilter einzubauen und damit zu verhindern, dass Pollen durch die Lüftung eindringen. Außerdem sollten Sie natürlich mit geschlossenen Fenstern fahren.

 

 

7. Auf eine gute Ernährung achten
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Bei allergischem Asthma spielt auch die richtige Ernährung eine Rolle. Zum Beispiel erhöht rotes Fleisch, insbesondere in verarbeiteter Form wie Pökelfleisch, das Entzündungsrisiko. Auch Sulfite und Glutamate gelten als entzündungsfördernd und sollten daher gemieden werden.

 

Im Gegensatz hierzu können sich Nahrungsmittel, die Antioxidantien enthalten, günstig auswirken. Denn Antioxidantien bekämpfen so genannte freie Radikale, die den Stoffwechsel schädigen können. Hierzu gehören: • Vitamin C und Beta-Karotin in diversen Obst- und Gemüsesorten • Vitamin E in pflanzlichen Fetten, Mandeln oder Erdnüssen • Omega-3-Fettsäuren in fettigem Fisch und vielen Nusssorten • Lycopin in Tomaten oder • Selen in Linsen, Spargel oder Paranüssen.

 

Wichtig ist auch, auf eine ballaststoffreiche Ernährung zu achten, die eine gesunde Darmflora unterstützt. Allerdings müssen Sie mögliche Kreuzallergien im Blick behalten: Wer allergisches Asthma hat, reagiert möglicherweise nicht nur auf bestimmte Pollen, sondern auch auf bestimmte Obstsorten. Daher ist es am besten, die Ernährung mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt zu besprechen.

 

 

Ergänzend zu diesen 7 alltagstauglichen Tipps der Rat, sich mit der Fachärztin oder dem Facharzt zu besprechen, ob eine Hyposensibilisierung infrage kommt und wann der richtige Zeitpunkt hierfür wäre. Die Behandlung kann dazu führen, dass Sie eine Toleranz gegenüber dem Allergen entwickeln und dann daher nicht mehr oder nicht mehr so schnell und so stark unter Beschwerden leiden, wenn Sie Kontakt mit dem Allergen haben.

Kommen Sie gut geschützt durch die Pollenflugzeit!

 

Quellen

1. Bergmann KC et al. Allergo J Int. 2021;30(5):176–182.

2. U.S. Environmental Protection Agency, letzter Abruf: 10.07.2024: www.epa.gov/indoor-air-quality-iaq/what-hepa-filter

 

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Der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen ist für ORION von größter Bedeutung. Sämtliche soziale, wirtschaftlich und ökologische Aspekte der Nachhaltigkeit werden bei der Planung des Produktlebenszyklus berücksichtigt. So umspannt der Nachhaltigkeitsgedanke den gesamten Prozess – von der Forschung und Entwicklung über die Fertigung und Verwendung des Inhalators durch Patient:innen bis zur Entsorgung des Gerätes.

Den Nachhaltigkeitsbericht 2023 von Orion können Sie hier herunterladen.